Frühlingslamm-Ragù mit frischen Kräutern

30 min prep 3 min cook 15 servings
Frühlingslamm-Ragù mit frischen Kräutern
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Als ich das erste Mal im Frühling das Fenster meiner kleinen Küche öffnete, wehte ein Duft von frischem Grün und wärmendem Lamm herein – ein Duft, der sofort Erinnerungen an die langen Sonntagsessen meiner Kindheit weckte. Ich erinnere mich, wie meine Großmutter in einem alten Kupfertopf ein Ragù köchelte, das langsam vor sich hin vor sich hin blubberte, während wir draußen im Garten spielten und die ersten Knospen an den Bäumen sahen. Der Gedanke, dieses heimelige Aroma in ein modernes, leichtes Gericht zu verwandeln, ließ mein Herz schneller schlagen. Heute möchte ich genau diese Erinnerung mit dir teilen: ein Frühlingslamm‑Ragù, das die Kraft von Lammfleisch mit der Frische von jungen Kräutern kombiniert und dabei die Wärme eines klassischen Ragùs bewahrt.

Stell dir vor, du schwenkst die Pfanne, hörst das leise Zischen, wenn das Olivenöl die ersten Zwiebelwürfel küsst, und plötzlich füllt ein betörender Duft von Knoblauch, Rosmarin und einer kleinen Handvoll Anchovis die Luft. Das Aroma steigt wie ein zarter Nebel auf, während das Lamm langsam seine Farbe annimmt und die Aromen tief in das Fleisch eindringen. Sobald du den ersten Schluck Weißwein hinzugibst, hörst du das leise Knistern, das dich wissen lässt, dass das Gericht kurz davor ist, seine volle Tiefe zu erreichen. Und dann, wenn du die frischen Erbsenspitzen und den Rucola unter das Ragù hebst, entsteht ein Farbenspiel, das nicht nur das Auge, sondern auch das Herz erwärmt.

Warum solltest du gerade jetzt dieses Rezept ausprobieren? Weil es nicht nur ein einfaches Abendessen ist, sondern ein Fest für alle Sinne – ein Gericht, das dich an laue Frühlingsabende erinnert, an das Lachen deiner Familie und an das befriedigende Gefühl, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben. Und das Beste: Es ist überraschend unkompliziert, sodass du keine stundenlange Vorbereitung brauchst, um ein Ergebnis zu erhalten, das selbst die anspruchsvollsten Gäste beeindruckt. Aber warte, bis du den geheimen Trick in Schritt vier entdeckst – er macht den Unterschied zwischen „gut“ und „unvergesslich“.

Hier erfährst du genau, wie du das Frühlingslamm‑Ragù zauberst – und vertrau mir, deine Familie wird nach dem ersten Bissen nach Nachschlag fragen. Also schnapp dir deine Lieblingspfanne, setz dich gemütlich hin und lass uns gemeinsam dieses aromatische Frühlingswunder kreieren.

🌟 Why This Recipe Works

  • Flavor Depth: Das Zusammenspiel von Lamm, Tomatenmark und einem Schuss Weißwein erzeugt eine tiefe, fast umami‑reiche Basis, die sich mit jeder Minute des Köchelns weiter entfaltet. Durch das langsame Reduzieren entsteht ein samtiger Geschmack, der dich an traditionelle italienische Hausmannskost erinnert.
  • Frische Balance: Die Zugabe von jungen Erbsenspitzen, Rucola und einer Handvoll frischer Kräuter bringt eine lebendige Frische, die das herzhafte Ragù perfekt ausgleicht. So entsteht ein harmonisches Spiel zwischen Erde und Grün, das im Frühling besonders gut zur Geltung kommt.
  • Textur Contrast: Das zarte, fast schmelzende Lammfleisch kontrastiert wunderbar mit der bissfesten Textur der Pappardelle. Dieser Kontrast sorgt dafür, dass jeder Bissen spannend bleibt und das Essen nicht monoton wirkt.
  • Ease of Preparation: Trotz der komplexen Geschmacksschichten ist das Rezept in weniger als einer Stunde fertig, weil die meisten Arbeitsschritte parallel ablaufen können. Du musst nicht stundenlang rühren – ein paar einfache Techniken reichen aus, um das volle Aroma zu entfalten.
  • Versatility: Das Ragù lässt sich leicht anpassen – du kannst das Lamm durch Rind ersetzen, die Pasta durch Polenta tauschen oder das Ganze als Füllung für Gemüse verwenden. So bleibt das Gericht das ganze Jahr über spannend.
  • Nutrition Boost: Durch das Lamm bekommst du hochwertiges Protein und wichtige Mineralstoffe wie Zink und Eisen, während die frischen Kräuter und das Gemüse Vitamin C und Antioxidantien liefern. Das macht das Gericht nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft.
  • Ingredient Quality: Jede Zutat wurde bewusst gewählt – von extra‑nativem Olivenöl über handverlesene Anchovis bis hin zu frischem Pecorino – um ein Höchstmaß an Geschmack und Authentizität zu garantieren.
  • Crowd‑Pleaser: Das Aroma von Lamm und Kräutern ist ein echter Publikumsmagnet; selbst skeptische Esser geben zu, dass sie dieses Gericht immer wieder bestellen würden. Es ist das perfekte Gericht für ein gemütliches Familienessen oder ein kleines Dinner‑Party‑Highlight.
💡 Pro Tip: Wenn du das Ragù noch intensiver schmecken lassen willst, kannst du das Lammfleisch einen Tag vorher marinieren – das gibt dem Fleisch Zeit, die Gewürze vollständig aufzunehmen.

🥗 Ingredients Breakdown

Die Basis: Öl, Lauch & Salz

Zwei Esslöffel extra‑natives Olivenöl bilden das Fundament, in dem die aromatischen Grundlagen ihren Platz finden. Das Öl sollte nicht zu heiß werden, sonst verliert es seine fruchtige Note – ein leichtes Zischen ist das Zeichen, dass es die perfekte Temperatur erreicht hat. Der Lauch (oder die gelbe Zwiebel) liefert eine süßliche Unterlage, die das Lammgeschmack unterstützt, während eine Prise Koshersalz das gesamte Aroma hebt, ohne zu überdecken.

Aromaten & Gewürze: Knoblauch, Anchovis & Rosmarin

Knoblauch ist das Herzstück jedes guten Ragùs – seine scharfe, leicht süßliche Note entfaltet sich erst, wenn er goldbraun wird. Die ölverpackten Anchovis sind ein unterschätztes Geheimnis: Sie geben dem Ragù eine subtile Umami‑Tiefe, die du sofort schmecken wirst, obwohl du sie kaum erkennst. Der frische Rosmarin, fein gehackt, bringt ein harziges Aroma, das perfekt zu Lamm passt und das Gericht in eine mediterrane Richtung lenkt.

🤔 Did You Know? Anchovis enthalten natürlich vorkommendes Glutamat, das den Geschmack von Fleischgerichten auf natürliche Weise verstärkt, ohne künstliche Zusatzstoffe.

Der Geschmacksträger: Tomatenmark & Lamm

Zwei Esslöffel Tomatenmark sind das kleine, aber mächtige Element, das dem Ragù Farbe und eine leichte Säure verleiht. Es wird zuerst leicht angeröstet, sodass seine süßen Noten hervortreten. Das 500 g gemahlene Lamm ist das star‑Element – sein intensiver, leicht süßlicher Geschmack harmoniert perfekt mit den Kräutern und dem Tomatenmark. Achte darauf, das Fleisch nicht zu überfüllen, damit es schön bräunen kann.

Flüssigkeit & Fond: Weißwein & Hühnerfond

Der Schuss von 150 ml trockenen Weißweins löst die Röstaromen vom Pfannenboden und fügt eine frische Säure hinzu, die das Fett des Lamms ausbalanciert. Anschließend kommen 250 ml klarer Hühnerfond dazu, der das Ragù sanft weiterköcheln lässt, bis es die gewünschte Konsistenz erreicht. Dieser Fond ist leichter als Rinderfond, was das Gericht im Frühling luftiger macht.

Die Pasta & das Finish: Pappardelle, Butter, Grün & Zitronen

Für die ideale Textur wähle ich 250 g Pappardelle oder Tagliatelle – breite Nudeln, die das Ragù perfekt umschließen. Ein Esslöffel Butter, kurz vor dem Servieren, sorgt für einen seidigen Glanz und rundet das Aroma ab. Die frischen Erbsenspitzen, Rucola oder andere Babyblätter bringen Knackigkeit, während Zitronenschale und -saft einen spritzigen Frischekick geben, der das Gericht aufhellt.

Zum Schluss kommen nach Belieben frische Kräuter wie Petersilie, Minze oder Schnittlauch sowie ein Hauch von frisch geriebenem Pecorino. Diese finalen Elemente geben dem Ragù das letzte aromatische Aufblitzen und lassen dich das Gericht nach deinem eigenen Geschmack personalisieren.

💡 Pro Tip: Wenn du das Ragù besonders aromatisch möchtest, kannst du die frischen Kräuter erst kurz vor dem Servieren hinzufügen – das bewahrt ihre leuchtende Farbe und ihr volles Aroma.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt kochen. Hier beginnt der eigentliche Spaß – und das ist erst der Anfang!

Frühlingslamm-Ragù mit frischen Kräutern

🍳 Step-by-Step Instructions

  1. Erhitze die zwei Esslöffel extra‑natives Olivenöl in einer breiten Pfanne bei mittlerer Hitze. Sobald das Öl leicht schimmert, gib den fein gehackten Lauch (oder die gelbe Zwiebel) hinzu und streue eine Prise Koshersalz darüber. Rühre alles für etwa vier bis fünf Minuten, bis die Zwiebel glasig und leicht karamellisiert ist – das ist das erste Aroma‑Signal, das du wahrnehmen wirst. Hier ist das Ding: Wenn du zu früh die restlichen Zutaten hinzufügst, verlieren sie ihre Chance, diese süße Basis zu entwickeln.

  2. Füge nun die zwei bis drei zerdrückten Knoblauchzehen und die ölverpackten Anchovis hinzu. Das Aroma wird sofort intensiver, ein leichter, fast süßlicher Duft breitet sich aus. Rühre kontinuierlich, damit die Anchovis sich vollständig auflösen und das Öl mit ihrer Umami‑Power anreichern. Jetzt, hier wird es interessant: Du wirst sehen, wie das Olivenöl plötzlich eine tiefere, fast nussige Farbe annimmt.

  3. ⚠️ Common Mistake: Wenn du den Knoblauch zu lange brätst, verbrennt er und das ganze Ragù bekommt einen bitteren Geschmack. Halte die Hitze moderat und rühre ständig.
  4. Streue den Teelöffel frischen, fein gehackten Rosmarin ein und gib das Tomatenmark dazu. Lass das Mark für etwa zwei Minuten leicht anrösten – es wird dunkler und verströmt ein süßes, leicht rauchiges Aroma. Das ist das geheime Moment, das dem Ragù seine tiefrote Farbe verleiht und die Basis für die nächste Geschmacksebene legt.

  5. Jetzt kommt das 500 g gemahlene Lamm in die Pfanne. Zerbrich das Fleisch mit einem Holzlöffel in kleine Stücke und brate es, bis es gleichmäßig braun ist. Achte darauf, dass das Fleisch nicht zu dicht gepackt ist – sonst dämpfst du es statt zu braten. Hier kommt der geheime Trick: Wenn du das Fleisch erst dann anbrätst, wenn die Zwiebel‑Knoblauch‑Mischung voll entwickelt ist, erhältst du ein unvergleichliches Aroma.

  6. 💡 Pro Tip: Für extra saftiges Lamm kannst du das Fleisch vor dem Braten leicht mit etwas Meersalz bestreuen – das zieht die Feuchtigkeit nach außen und lässt es knuspriger werden.
  7. Gieße den 150 ml Weißwein über das angebratene Fleisch und lasse ihn für etwa drei Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit fast vollständig reduziert ist. Du wirst ein leises Zischen hören, wenn der Alkohol verdampft und das Aroma des Weins sich mit dem Fleisch verbindet. Dieser Schritt ist entscheidend, weil er die Röstaromen vom Pfannenboden löst und das Ragù geschmacklich auf ein neues Level hebt.

  8. Füge nun den 250 ml Hühnerfond hinzu, rühre alles gut durch und bringe das Ragù zum leichten Simmern. Reduziere die Hitze und lasse das Ganze für etwa 20‑25 Minuten sanft köcheln, bis die Sauce eingedickt ist und das Lamm zart ist. Während dieser Zeit solltest du gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt – ein kleiner, aber wichtiger Moment, um das Ragù gleichmäßig zu verfeinern.

  9. In der Zwischenzeit bringe einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen und koche die Pappardelle oder Tagliatelle al dente – das dauert normalerweise etwa 8‑10 Minuten. Sobald die Nudeln fertig sind, gieße sie ab, behalte eine Tasse des Nudelwassers und gib die Nudeln zurück in den Topf. Jetzt kommt ein Esslöffel Butter hinzu, die du unter die heißen Nudeln rührst, bis sie schimmernd und leicht cremig sind.

  10. Vermische das fertige Ragù vorsichtig unter die Nudeln, gib eine Handvoll Erbsenspitzen oder Rucola dazu und rühre alles zusammen. Jetzt kommt das Finale: Zitronenschale und -saft, frisch geriebener Pecorino und nach Belieben ein paar gehackte frische Kräuter. Schmecke das Ganze mit einer Prise frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und eventuell noch etwas Salz ab. Und das Ergebnis? Du hast ein duftendes, farbenfrohes Frühlingslamm‑Ragù, das sowohl das Herz als auch den Gaumen erwärmt.

💡 Pro Tip: Wenn du das Ragù vor dem Servieren etwas abkühlen lässt, verbinden sich die Aromen noch besser – ein kurzer Moment im Kühlschrank (ca. 15 Minuten) kann Wunder wirken.

Und da hast du es! Aber bevor du dich an den Tisch setzt, lass mich noch ein paar Tipps teilen, die dieses Gericht von gut zu absolut unvergesslich heben.

🔐 Expert Tips for Perfect Results

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du das Ragù vom Herd nimmst, nimm dir einen kleinen Löffel und probiere es. Achte darauf, dass die Säure (Zitronensaft) und das Salz im Gleichgewicht sind. Wenn das Gericht zu trocken wirkt, füge einen Schuss Nudelwasser hinzu – das gibt sofort eine seidige Textur. Der Trick ist, immer wieder zu kosten, damit du die perfekte Harmonie erreichst.

Warum Ruhezeit mehr zählt, als du denkst

Ein kurzer Moment, in dem das Ragù nach dem Kochen 10‑15 Minuten ruht, lässt die Aromen tiefer in das Fleisch eindringen. Ich habe das einmal übersehen und das Ergebnis war zwar lecker, aber nicht so intensiv, wie es sein könnte. Jetzt lasse ich es immer leicht abkühlen, bevor ich die Pasta unterrühre – das Ergebnis ist ein vollmundigeres Geschmackserlebnis.

Das Würzgeheimnis, das Profis nicht verraten

Ein kleiner Schuss hochwertiger Balsamico‑Essig am Ende des Kochvorgangs gibt dem Ragù eine subtile süß‑säuerliche Tiefe, die das Lamm noch mehr hervorhebt. Viele Köche verzichten darauf, weil sie es für „zu fancy“ halten, aber ich schwöre darauf. Probiere es aus und du wirst den Unterschied sofort schmecken.

Die Kunst der Pasta‑Integration

Anstatt die Nudeln einfach unter das Ragù zu mischen, solltest du sie zuerst in der Butter schwenken und dann nach und nach das Ragù einrühren. So bekommt jede Nudel ein feines Öl‑Glanz‑Finish und das Ragù haftet besser. Dieser Schritt sorgt dafür, dass jeder Bissen ein perfektes Gleichgewicht zwischen Sauce und Pasta bietet.

Kräuter‑Timing

Frische Kräuter verlieren beim langen Kochen schnell ihr Aroma. Deshalb empfehle ich, die meisten Kräuter erst kurz vor dem Servieren hinzuzufügen. Ich habe das einmal vergessen und das Ergebnis war etwas fade. Jetzt stelle ich die Kräuter immer beiseite und streue sie erst am Ende darüber – das gibt ein leuchtendes Grün und ein frisches Aroma.

💡 Pro Tip: Wenn du das Ragù für ein Dinner vorbereiten willst, koche das Lamm einen Tag vorher und erwärme es langsam mit etwas zusätzlichem Fond – das intensiviert den Geschmack noch weiter.

🌈 Delicious Variations to Try

Eine meiner Lieblingsseiten an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Hier sind ein paar kreative Twists, die ich ausprobiert habe und die das Gericht in völlig neue Richtungen führen:

Mediterrane Variante mit Oliven und Kapern

Ersetze die Erbsenspitzen durch entsteinte Kalamata‑Oliven und füge einen Esslöffel Kapern hinzu. Diese salzigen Komponenten bringen ein leicht maritimes Flair, das wunderbar mit dem Lamm harmoniert. Das Ergebnis ist ein Ragù, das an die italienische Küste erinnert und perfekt zu einem Glas Weißwein passt.

Herbstliche Pilz‑Fusion

Füge 200 g gemischte Waldpilze (Steinpilze, Pfifferlinge) hinzu, nachdem du das Lamm angebraten hast. Die erdigen Aromen der Pilze verstärken die Tiefe des Ragù und geben dem Gericht eine herbstliche Note, die dennoch im Frühling funktioniert. Serviere es mit gerösteten Pinienkernen für zusätzlichen Crunch.

Scharfe Orientalische Note

Gib einen halben Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel und eine Prise Zimt zum Tomatenmark, bevor du das Lamm hinzufügst. Diese Gewürze verleihen dem Ragù eine warme, leicht exotische Schärfe, die besonders gut mit frischer Minze harmoniert. Ein Spritzer Granatapfelsirup beim Servieren rundet das Ganze ab.

Vegetarische Alternative

Ersetze das Lamm durch 400 g zerdrückte Kichererbsen und füge zusätzlich 150 g gewürfelte Süßkartoffeln hinzu. Die Kichererbsen nehmen das Aroma des Ragù wunderbar auf, während die Süßkartoffeln eine natürliche Süße einbringen. Das Ergebnis ist ein herzhaftes, proteinreiches vegetarisches Gericht, das genauso sättigend ist.

Luxuriöse Trüffel‑Version

Kurz vor dem Servieren ein paar Tropfen Trüffelöl über das Ragù träufeln und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Der erdige Duft der Trüffe hebt das Lamm auf ein Gourmet‑Niveau und macht das Gericht zu einem echten Highlight für besondere Anlässe. Ein kleiner Luxus, der jeden Bissen zu einem Fest macht.

📦 Storage & Reheating Tips

Refrigerator Storage

Lasse das Ragù vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor du es in einen luftdichten Behälter gibst. Im Kühlschrank hält es sich bis zu drei Tage, wobei die Aromen noch weiter reifen. Wenn du die Pasta separat aufbewahrst, mische sie erst beim Aufwärmen wieder unter das Ragù, damit sie nicht zu weich wird.

Freezing Instructions

Für eine längere Lagerung kannst du das Ragù portionsweise in Gefrierbeutel oder -behälter geben. Vor dem Einfrieren solltest du die Sauce noch etwas dicker lassen, damit sie beim Auftauen nicht zu wässrig wird. Im Gefrierschrank hält es sich bis zu drei Monate – ein perfektes Notfall‑Dinner.

Reheating Methods

Zum Aufwärmen gib das gefrorene Ragù zuerst in einen Topf und füge einen Schuss Wasser oder Brühe hinzu, um die ursprüngliche Konsistenz zu erhalten. Erhitze es bei mittlerer Hitze, rühre gelegentlich und füge zum Schluss einen Klecks Butter hinzu, damit es wieder glänzt. Wenn du die Pasta wiederverwenden möchtest, koche sie kurz in kochendem Wasser auf und mische sie dann sofort unter das erwärmte Ragù.

❓ Frequently Asked Questions

Ja, du kannst gemahlenes Rindfleisch verwenden, aber das Ergebnis wird etwas weniger aromatisch sein, weil Lamm einen charakteristischen Geschmack hat. Achte darauf, das Rindfleisch nicht zu lange zu kochen, sonst kann es trocken werden. Du kannst zusätzlich einen Teelöffel geräuchertes Paprikapulver hinzufügen, um dem Gericht mehr Tiefe zu geben. Das Ragù bleibt trotzdem köstlich und die Textur bleibt erhalten.

Ersetze die Pappardelle durch glutenfreie Pasta, zum Beispiel aus Reis oder Mais. Achte darauf, die glutenfreie Pasta nicht zu lange zu kochen, da sie leicht zerfällt. Du kannst auch Zucchini‑Spaghetti als leichte Alternative verwenden. Das Ragù selbst ist bereits glutenfrei, also brauchst du nur die Pasta anzupassen.

Absolut! Du kannst die Menge an Knoblauch und Rosmarin leicht reduzieren, um den Geschmack milder zu machen. Statt Anchovis kannst du ein wenig mehr Tomatenmark verwenden, um die Umami‑Note zu erhalten, ohne die kleinen Nasen zu überfordern. Ein wenig geriebener Käse obenauf sorgt für zusätzlichen Geschmack, den Kinder lieben.

Ja, das funktioniert gut. Brate das Lamm und die Aromaten zuerst in einer Pfanne, dann gib alles in den Slow Cooker. Füge Wein, Fond und Tomatenmark hinzu und stelle den Slow Cooker auf „Low“ für 4‑5 Stunden. Am Ende kannst du die Pasta separat kochen und alles zusammen servieren.

Für dieses Rezept reicht die Schale einer mittelgroßen Zitrone und etwa ein Esslöffel frisch gepresster Saft. Wenn du einen intensiveren Zitronengeschmack bevorzugst, kannst du bis zu zwei Esslöffel Saft hinzufügen. Probiere das Ragù kurz vor dem Servieren und passe die Menge nach deinem Geschmack an – ein kleiner Spritzer kann das Gericht wirklich aufhellen.

Natürlich! Breite Nudeln wie Tagliatelle oder sogar Rigatoni passen hervorragend, weil sie die Sauce gut aufnehmen. Für ein leichteres Gericht kannst du Spaghetti oder sogar Reisnudeln verwenden. Wichtig ist, dass die Pasta al dente bleibt, damit sie nicht das Ragù verwässert.

Ersetze das Lamm durch zerdrückte Linsen oder gehackte Walnüsse für die Textur. Verwende Gemüse‑Fond anstelle von Hühnerfond und lasse die Anchovis weg – ein Teelöffel Sojasauce kann die fehlende Umami‑Note ausgleichen. Statt Pecorino kannst du veganen Parmesan verwenden. Das Ergebnis ist ein herzhaftes, pflanzliches Ragù, das trotzdem die Frische des Frühlings bewahrt.

Ja, das ist ein entscheidender Schritt. Kurz bevor du das Gericht vom Herd nimmst, probiere es und passe Salz, Pfeffer und Zitronensaft nach Bedarf an. Oft fehlt ein kleiner Spritzer Zitronensaft, um die Aromen zu heben. Ein letzter Schliff macht den Unterschied zwischen gut und außergewöhnlich.
Frühlingslamm-Ragù mit frischen Kräutern

Frühlingslamm-Ragù mit frischen Kräutern

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Olivenöl erhitzen, Lauch (oder Zwiebel) mit einer Prise Salz glasig dünsten.
  2. Knoblauch und Anchovis hinzufügen, kurz anschwitzen bis das Aroma freigesetzt ist.
  3. Rosmarin und Tomatenmark einrühren, leicht anrösten, dann das gemahlene Lamm hinzufügen und bräunen.
  4. Mit Weißwein ablöschen, reduzieren lassen, anschließend Hühnerfond einrühren und 20‑25 Minuten köcheln lassen.
  5. Pappardelle in Salzwasser al dente kochen, abgießen, mit Butter vermengen.
  6. Ragù unter die Nudeln heben, Erbsenspitzen (oder Rucola) und Zitronenschale &‑saft einarbeiten.
  7. Mit frisch gemahlenem Pfeffer, Pecorino und nach Belieben frischen Kräutern abschmecken.
  8. Auf vorgewärmten Tellern anrichten, nach Wunsch mit extra Pecorino bestreuen und sofort genießen.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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